Wissenwertes

Vorwort

Wenn mich Leute fragen wie viele Urlaubstage man denn für New York einplanen sollte, dann antworte ich immer mit „14 Tage sind zu viel und 3 Monate zu wenig“.

Auch wenn es nur wenige mir bekannte Menschen sind die mit New York nichts anfangen konnten – wen es nicht nach 2 Minuten in Manhattan packt, oder wer bei der Anfahrt vom Flughafen JFK in Queens über den Hügel fährt und zum ersten Mal die Skyline aus der Nähe sieht und nicht sofort überwältigt ist, der wird vermutlich auch nach 10 Tagen keine Verbindung zur Stadt aufbauen. Oder sie zumindest so wie andere Großstädte kategorisieren. Zu groß, zu voll, zu laut, zu schmutzig, zu anonym.

Wer aber der Stadt so wie ich verfällt, der will eigentlich nicht mehr weg. Klar – zu Hause ist es auch schön, aber die Sehnsucht nach New York ist bei mir allgegenwärtig.

Ich habe schon einige Großstädte in der Welt besucht. Drei von Ihnen haben mich aber so sehr begeistert, dass ich immer wieder hinreisen könnte. London, Singapur und eben die Stadt der Städte.

„Was fasziniert Euch denn so an der Stadt?“ werden wir oft von Menschen gefragt die mitbekommen wie verrückt wir nach New York sind. Das in Worte zu fassen fällt selbst redewütigen Typen wie mir schwer. Weil mein Wortschatz oft nicht ausreicht um das zu beschreiben.
Die Vielfalt trifft es glaube ich am Besten. Das beginnt bei der schier unendlichen Auswahl an Restaurants mit Speisen aus aller Herren Länder, den unzähligen Museen auf Weltniveau, der nicht enden wollenden Anzahl an Geschäften und Läden, den kulturellen Möglichkeiten wie Oper, Theater, Konzerten, Jazzclubs, etc. und endet bei der Architektur, den Parks, den großen Flüssen und dem Strand. Wer sportbegeistert ist kann von jeder der vier großen amerikanischen Sportarten Baseball, Football, Basketball und Eishockey gleich jeweils 2 Profi-Teams in der jeweils obersten Liga besuchen. Eigentlich hält New York für jeden etwas bereit. Manche packt es wie gesagt in 2 Minuten und andere benötigen vielleicht etwas mehr Zeit um sich dem Moloch zu öffnen, der New York  unbestritten ist.
Aber auch dem morbiden Charme der Stadt etwas abzugewinnen ist eine der Fähigkeiten die einen NY-Verrückten auszeichnet. Nicht ohne Grund vermissen einige New Yorker die Zeiten als der Times Square weniger an eine Kopie von Disneyland sondern mehr an die Szenen aus dem Film „Taxi Driver“ mit Robert de Niro erinnerte.

Menschen und die Eindrücke die sie festhalten sind verschieden. Unbestritten. Aber viele finden in New York einen gemeinsamen Sehnsuchtsort. Für diese Leute schreibe ich hier. Alle anderen sind gerne Willkommen mit einzutauchen in „unsere Stadt“.

Alles was ich (und hoffentlich auch Ihr) als Interessant erachte oben unter den Buttons und/oder dem Menü.

Viel Spaß beim Surfen.

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